Wir freuen uns auf zwei spannende Impulse in den Langen Lightning Talks am Freitag und Samstag.

Am Freitag begrüßen wir Gitta Peyn mit Impulsen zum Komplexitätsmanagement:

Wie funktionieren Sinnstiftung und Komplexitätsmanagement in Metakrisen? Warum versäumen wir gesamtgesellschaftlich immer wieder die notwendigen Schritte zur Krisenbewältigung und was können wir dagegen tun?

Mit diesen Themen befasst sich Gitta Peyn in ihren beiden neuen Büchern, die 2022 bei Carl Auer Verlag und einem weiteren, den sie uns noch nicht verraten möchte, erscheinen werden.

In ihrer anschließenden Session wird Gitta uns dann mit einer Menge Neuem überraschen:

Was hat Wirklichkeitsemulation mit Metakrisen zu tun und was bedeutet das eigentlich? Wie wirkt sich gutes und schlechtes Komplexitätsmanagement in Organisation und Gesellschaft aus und wieso können die Meisten das nicht vernünftig auseinanderhalten? Und seit wann ist Komplexität managebar? Was können wir tun, um den großen Krisen von heute und morgen individuell, organisatorisch und gesellschaftlich zu begegnen? Was haben Paradoxien mit Leben zu tun und warum ist notwendig sich mit Paradoxien zu befassen, damit die Menschheit nicht nur überleben, sondern gut und gesund überleben kann? Wieso werden wir an den global umfassenden Herausforderungen scheitern, wenn wir uns aufs Menschliche konzentrieren, wo wir doch lange verabsäumt haben, gerade daran zu arbeiten? Wieso ist sich auf Inhalte zu konzentrieren in komplexen Systemen gar keine so gute Idee, sondern die Form zunächst wichtiger?

Wer Gitta kennt weiß: Anschnallpflicht, denn es wird temporeich, überraschend irdisch, empathisch und super spannend mit den Antworten auf Fragen, die Gitta und ihr Mann Ralf aus über dreißig Jahren systemisch-formenlogischer Forschung ziehen – Cutting edge Systemtheorie und Kybernetik vom Feinsten, denn: Die Antworten von gestern und heute sind die Probleme von morgen, und dagegen haben die Peyns so einige starke Medizin.

Über Gitta:
Gitta ist System- und Kybernetikforscherin. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie das universelle Referenzsystem Formwelt entwickelt, eine Programmiersprache für Sprache(n) und Bedeutung, die von Mensch und Maschine gesprochen werden kann. Außerdem untersucht sie mit artifiziellen Emulationen selbstreferenzieller und autopoietischer Systeme, wie Kognitions- und Kommunikationsformen systemisch wirken und ermöglicht so zu überprüfen, welche Entwicklungsmaßnahmen in Organisation und Gesellschaft wann wie funktionieren – und wann nicht. Sie gilt als eine der führenden ExpertInnen zum Thema Komplexitätsmanagement und -entwicklung sowie krisenfunktionaler Formenanalyse, schreibt für das Carl Auer Magazin grundlegende Artikel zur Untersuchung komplexer lebender Systeme, über Konflikte und ihre Formen und arbeitet derzeit gleich an zwei Büchern zu Fragen von Sinnstiftung und Komplexitätsmanagement in Metakrisen, die 2022 erscheinen werden. Gitta ist außerdem Gründerin des Formwelten-Instituts, das sich mit erneuernder systemischer Forschung befasst und das mit den jährlichen Larnaca-Conferences eine Soziale Plastik für neue Konfliktlinien in Gesellschaft initiiert. 2020 hat sie vor den Vereinten Nationen und der World Academy of Art and Science einen Vortrag zur Bedeutung des semantisch emanzipierten Individuums in der Emergenz gehalten, denn sie ist davon überzeugt, dass die Zukunft der Menschheit von konzeptuell starken Individuen abhängt. Um das mit möglich zu machen, haben sie und ihr Mann ihr Leben emergenter System- und Sprachforschung gewidmet, damit „Menschen endlich sagen können, was sie meinen und endlich meinen können, was sie sagen und das verständigungsorientiert.“

Am Samstag freuen wir uns auf Dominique Winter mit einem Langen Lightning Talk zu „Begeistern statt nur beteiligen – Von der Kunst Stakeholder vom Projekt zu begeistern“

Dominique hat lange viele Projekte überlebt und ist heute Experte für erlebnisorientierte Produktentwicklung. Er unterstützt Organisationen dabei, in vielfältigen Projekten begeisternde Produkte zu entwickeln. Praktische Erfahrungen aus der digitalen und nicht-digitalen Produktentwicklung ergänzt er durch langjährige Forschung in den Bereichen Organisationsentwicklung und User Experience. Seine Erfahrungen teilt er mit jedem, der Lust hat etwas Neues auszuprobieren und persönlich zu wachsen.

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